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| Winters Verge | Tales of Tragedy | >> Mehr Material zur Band |
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 01. World of lies
02. Old mans wish
03. I swear revenge
04. For those who are gone
05. The captains log
06. Envy
07. Dark entries
08. Madness once called Love
09. Tomorrows dawn
10. Reflections of the past
11. Curse of time
Winters Verge sind schon seit 2003 aktiv und machen zusammen Musik. Mit kurzen Unterbrechungen und einigen Line Up wechseln hat man mit 'Tales of Tragedy' nun sein zweites Album veröffentlicht. An sich nichts besonderes, wenn man aus dem Ruhrpott kommt, doch die Jungs aus Zypern haben es da nicht so leicht. Aufgrund der etwas eingeschränkten Verfügbarkeit von geneigten Mitmusikern hatte man schon ein wenig zu kämpfen um am Ball zu bleiben.
Bands aus Gebieten in denen es nicht sonderlich viel Kontakt zu anderen Metalmusikern gibt sind immer wieder interessant, da sich hier teilweise ziemlich eigenständige Konstellationen und Elemente entwickeln, die man in dieser Form sonst eher weniger hört. Schon mit dem Opener ihres Album 'Tales of Tragedy' "World of Lies" legt man gleich einen Kurs fest und zeigt an wohin die Reise gehen soll. In feinster PowerMetal Manier startet man gleich mit einem harten Gitarrenriff um kurze Zeit später eine prägnante Keyboardlinie einsetzten zu lassen. Getragen von diesen beiden Elementen kommt noch die Stimme von George Charalambous hinzu. Dieser passt perfekt in die vorgelegte Mischung und kann mit seinem Organ überzeugen. Vor allem übertreibt er es nicht. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen, die auch gerne mal Schreie und Töne mit einbringen, die nicht mehr wirklich in ihrem Stimmumfang liegen, hält sich George zurück, was dem Gesamtsound sichtlich gut tut.
Die Songs des Albums bestehen hauptsächlich aus schnellen Stücken, die gelegentlich durch orchestrale Passagen und ruhigere Momente in Szene gesetzt werden.
Winters Verge haben mit ihrem Album 'Tales of Tragedy' ein beachtliches Zweitwerk vorgelegt, welches auf jeden Fall eine deutliche Steigerung zum Vorgänger ist. Fans von PowerMetal mit starken Keyboardelementen und gelegentlichen orchestralen Einschüben werden mit diesem Werk sicherlich ihren Spaß haben. Ich bin auch jeden Fall mal gespannt, was noch von der Band kommt.
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