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| Cremetory | Infinity | >> Mehr Material zur Band |
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 01. Infinity
02. Sense of time
03. Out of mind
04. Black celebration
05. Never look back
06. Broken halo
07. Where are you now
08. A Story about...
09. No one knows
10. Auf der Flucht
Cremetory sind wohl eine der ältesten, wenn nicht gar sogar die älteste Gothic Metal Band aus Deutschen Landen. Dabei haben sie in den letzten Jahren ihren eigenen Stil entwickelt, der Stücke der Band einzigartig macht und den enormen Wiedererkennungsfaktor ausmacht. Das kann aber auch schnell mal in die Hose gehen und in Eintönigkeit enden, wie man leider mit der 'Pray' bewiesen hat.
Doch wenden wir uns wieder 'Infinity' zu. Im Gegensatz zum Vorgängeralbum ist das Album wesentlich eingängiger und melodischer geworden. Insgesamt gibt es viel mehr stimmige Hooklines und interessante Spannungsbogen, die gerade durch die Gesangswechsel zwischen Sänger Felix Strass und Matthias Hechler entstehen. Dabei wechselt man auch hier, wie schon bei älteren Alben auch gerne mal von Deutsch nach Englisch. Die Songs gehen von Powerballade bis hin zu astreinen Nackenbrechern. So ist "Where are you now" ein enorm intensiver Song, während man mit "Broken Halo" eher gefühlvoll zur Sache geht. Auch ein Cover hat man dieses Mal wieder mit dabei. So ist "Black Celebration" ursprünglich ein Song von Depeche Mode.
Insgesamt kann man Cremetory nur erneut bescheinigen, dass sie ihrem Stil treu geblieben sind. Fans der Band werden wie immer das bekommen, was sie haben möchten, allen andern kann man das Album aber auch durchaus ans Herz legen, da die Band mit 'Infinity' einige klasse Stücke zusammengebracht hat.
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