AvantasiaThe Wicked Symphony>> Mehr Material zur Band

01. The Wicked Symphony
02. Wastelands
03. Scales Of Justice
04. Dying For An Angel
05. Blizzard On A Broken Mirror
06. Runaway Train
07. Crestfallen
08. For Ever Is A Long Time
09. Black Wings
10. State Of Matter
11. The Edge
Tobias Sammet hat mit seiner Avantasia Reihe einen Meilenstein im Melodischen Metal gesetzt, der seit dem ersten Album immer weiter in Richtung Olymp hineinreicht. Was sich der quirlige Geselle immer wieder einfallen lässt macht mächtig Eindruck. Hatte er mit 'Metal Opera' Part I und II schon beindruckend unter Beweis gestellt, wie ein Konzeptalbum aussehen kann, setzt er nun mit 'The Wicked Symphony' und 'Angel of Babylon' die 'The Scarescow' Reihe fort. Dabei hat er sich erneut prominente Unterstützung geholt und einige der besten Sänger des Metals unter einer Fahne zusammengeführt. Mit dabei sind dieses Mal Russel Aallen, Jorn Lande, Michael Kiske, Tim Owens, Klaus Meine und viele mehr. Für die Instrumentierung hat er Sascha Paeth, Oliver Hartmann, Miro Rodenberg und Alex Holzwarth gewinnen können, um nur einige zu nennen.

Hier geht es nun um den mittleren Teil der 'Scarecrow' Triologie und die erste der beiden Veröffentlichungen 'The Wicked Symphony', welche, meiner Meinung nach, um ein Haar mehr nach vorne geht und rockt als der dritte Teil 'Angel of Babylon'. Den Einstieg zum Album macht das überlange Titelstück "The Wicked Symphony". Neben Tobias kommen hier Jorn Lande und Russel Allen zum Zuge und überzeugen in dieser vielschichtigen progressiv angehauchten Melodic Power Metalnummer. Nach soviel Bombast geht es dann mit einer eher flotten Nummer weiter und so schließt sich 'Wasteland' an, welches vor allem durch seine Energie bestechen kann. Genauso verhält es sich auch mit 'Scales of Justice' welches allerdings etwas düsterer daher kommt. Insgesamt fällt auf, das Tobias Sammet wieder mehr zum Metal hin tendiert. Dabei geht natürlich der Bombast nicht verloren, auch wenn viele Nummer um einiges eingängiger sind. Für "Dying For An Angel" hat man dann Klaus Meine gewinnen können, welcher der Nummer irgendwie seinen eigenen Charme gibt und durch seine markante Stimme parallelen zu den Scorpions einfach unwiderstreitbar macht. So steigert man sich von Song zu Song und bietet dem Hörer immer wieder etwas neues und eigenes.

'The Wicked Symphony' ist ein erstklassiges Album geworden. Nach solchen Werken wie 'Metal Opera' und 'The Scarecrow' fällt es einem einfach schwer zu glauben, dass man das noch steigern kann, doch Tobias Sammet zeigt erneut, dass er ein außergewöhnlicher Komponist ist. Vor allem die Tatsache, dass man nach dem eher rockigen 'The Scarecrow' wieder mehr Metal spielt macht mir dies Album umso sympathischer.




Line Up:
Tobias Sammet - Vocals & Bass
Russel Aallen - Vocals
Jorn Lande - Vocals
Michael Kiske - Vocals
Tim "Ripper" Owens - Vocals
Klaus Meine - Vocals
Andre Matos - Vocals
Bob Catley - Vocals
Ralf Zdiarstek - Vocals
Sascha Paeth - Gitarre
Bruce Kulick - Gitarre
Oliver Hartmann - Gitarre
Miro Rodenberg - Orchestration
Felix Bohnke - Schlagzeug
Eric Singer - Schlagzeug
Alex Holzwarth - Schlagzeug


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