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| Ektomorf | Turock,, Essen - 13.04.2009 | >> Mehr Material zur Band |
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Ektomorf, What Doesn't Kill Me Tour
Support: Debauchery, Drone
Essen, Turock
13.04.2009
Eigentlich war es an diesem Tag viel zu schön um sich in einem stickigen Club aufzuhalten. Zum ersten Mal seit Wochen schien die Sonne mal wieder den ganzen Tag und es war ordentlich warm. Doch was tut man nicht alles für die Kunst. Also ging es ab ins Turock nach Essen, denn es hatten sich die Ungarn von Ektomorf mit einem erstklassigen Support-Line Up angekündigt. Allerdings galt es erst einmal den Einlass zu überstehen, normalerweise sind dabei Formulare eher eine Seltenheit. Seit diesem Tag bin ich, eigentlich strikter Nichtraucher, Mitglied in meinem ersten Raucherklub. So kann es gehen.
Nach einem kurzen Ausflug in einen der angereisten Bandbusse und einem kurzen Gespräch mit Ektomorf Bandleader Zoltán „Zoli“ Farkas ging es auch schon mit der ersten Band dieses Abend für mich los. Die Celler Band Drone spielt sich seit 2006 durch die Lande und hat mit dem Gewinn des Wacken Metal Battle einen enormen Senkrechtstart hingelegt. Seitdem hat man schon mehrere Supporttouren gespiekt und sich einen Namen gemacht. Nun ist man mit einem neuen Album wieder da. Schon beim Einlass viel auf, dass das Interesse an der Band enorm war, da unglaublich viele Drone-Bandshirts zu sehen waren. Als die Band dann endlich anfing, wurde es auch in Sekunden voll und die Leute rückten vor zur Bühne. Drone legten auch gleich mächtig los und mähten alles nieder. Mit erstklassigen Songs und einem fetten Sound machte man mächtig Druck. Vor allem die Tatsache, dass die Band immer eine erstklassige Liveshow hinlegt, machte es den Jungs einfach.
Weiter ging es mit den Death'n'Rollern von Debauchery. Die Skepsis den Jungs gegenüber war erst einmal groß. War man zum Soundcheck normal auf die Bühne gekommen, hatte man sich zum Auftritt sein Blutoutfit angelegt... und man hatte nicht mit den Konserven gesparrt. Auch soundtechnisch war der Look Programm. Hammerharte Riffs mit viel Gain und dazu unglaublich schnelle und tighte Drums sorgten für die passende Grundlage um die guteralen Vocals von Bandleader Thomas so richtig knallen zu lassen. Auch wenn ich am Anfang der Show noch einer der wenigen war, muss ich sagen, dass ich es extrem geil fand. Die anfängliche Zurückhaltung der anderen Besucher wandelte sich jedoch recht schnell und der Drang nach vorne zur Bühne wurde immer größer und schon nach den ersten paar Songs hatte sich der erste Moshpit gebildet. So muss das sein. Auf der Bühne merkte man den Jungs den Spaß an der Sache an und vor allem Basser Marc posste wie ein Wilder. Als man dann gegen Ende seines Sets auch noch die Death Metal Nummern im AcDc Style auspackte, hatte man gewonnen und es gab and diesem Abend für niemanden mehr einen Weg vorbei an Debauchery.
There ist only War
Continue to Kill
Back in Blood
Savage Mortician
Warfare
Primordial Annihilator
Cuntkiller
3 Riff Hit
Killing Ground
Blood God Rising
Torture Pit
Nun war es endlich soweit und die Jungs von Ektomorf machten sich auf, die Bühne einzunehmen. Nach einer etwas längeren Umbaupause ging es auch gleich los. Der Saal war inzwischen mächtig voll geworden und die Besucher standen dicht an dicht. Anzumerken ist hier vor allem die Tatsache, dass es einen unglaublich hohen Anteil an Jungen Besuchern gab, die gekommen waren, um sich die Band anzuschauen. Als die Jungs dann endlich die Bühne enternten, legte man auch gleich von der ersten Minute an richtig los und fand den Einstieg in sein Set mit dem Brecher "Rat Wars" vom neuen Album 'What doesn't kill me...' um dann sofort mit dem Titeltrack nachzulegen. Die Stimmung in der Halle steigerte sich von Song zu Song und die Salven die die Band von der Bühne abschoss wurden immer mächtiger. Man merkte deutlich, dass die Band ihre Gitarren um einiges heruntergestimmt hatte und den Anwesenden so ordentlich eins in die Magengegend hämmerte. Dazu kamen dann auch noch Highlights wie "Outcast" und "Gibsy" welche die Menge komplett ausrasten ließ. Doch es gab auch kurze stille Momente im Set. So schnallte sich Zoltán zwischendrin die Jumbo Akustik um und gab eine Nummer zum besten die so bisher noch nie in einem Ektomorf Set vertreten war.
Nach einer kurzen Zugabe war der Abend dann auch schon vorbei und man muss allen Bands an diesem Abend ein erstklassiges Liveset bescheinigen. Seien es Drone, Debauchery oder Ektomorf, keiner der Fans der Bands ist an diesem Abend zu kurz gekommen und man zeigte einmal mehr, klar und deutlich, was man zu bieten hatte.
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